FANDOM


DAEDALUS-KLASSE
DAE003a
Spezifikationen Vereinigte ErdeFöderation-Logo
Klassifizierung:

Multifunktions-Kreuzer (2158-2160)
Forschungsschiff (2161-2196)

Modell:

Ulrich Kuehn

Merkmale:

Erstes Gesamt-Föderationsprojekt

Länge:

186,2 Meter

Breite:

84,2 Meter

Höhe:

58,5 Meter

Mannschaft:

229 (Taktische Version)
180 (Forschungsraumschiff)

Antriebssystem
Antrieb (Allg.):

Warpantrieb

Gondeln:

2

Verteidigung
Schilde:

Deflektor, Schutzschilde

Strahlenwaffen:

14 Phaserkanonen (Taktische Version)
10 Phaserkanonen (Forschungsschiff)

Torpedorampen:

4 Torpedorampen (Taktische Version)
8 Raketenrampen (Taktische Version)
4 Torpedorampen (Forschungsschiff)

Torpedo-Art/Anzahl:

Photonentorpedos (200)
Atomraketen (8) (Taktische Version)

Technisches
Transporter:

1 Transporterraum

Hangaranzahl:

1

Hangar:

2 Shuttles

Historisches
In Dienst:

2158 (Taktische Version)
2161 (Forschungsschiff)

Außer Dienst:

2196

Zugehörigkeit:

Vereinte Föderation der Planeten

Lcars24-sheet-61

Die DAEDALUS-KLASSE ist die erste Schiffsklasse, die nach der Gründung der Koalition der Planeten, einem Vorläufer der Föderation, in einem Gemeinschaftsprojekt der Gründungsmitglieder, entwickelt und gebaut wird. Als Name dient dem Typenschiff dieser Klasse der Name DAEDALUS. Nach der Gestalt in der griechischen Mythologie.

Ins Leben gerufen wird das Projekt zu Beginn des Jahres 2155, nach Ratifizierung einer ersten Vorfassung der zukünftigen Föderations-Charta, im Hinblick auf einen politischen Zusammenschluss. In dem Projektantrag, der dem Forschungsausschuss der geplanten Sternenflotte vorgelegt wird, ist primär die Entwicklung eines Tiefenraum-Forschungsraumschiffes vorgesehen, das durch die Einbindung multipler Technologien eine bestmögliche Effizienz bringen soll.

Das Projekt erweist sich schon bald als technologischer Albtraum, für das Ingenieur-Korps der Sternenflotte. Die hoch ambitionierte Pläne einiger menschlicher und vulklanischer Ingenieure, die das Projekt initiiert haben weisen signifikante Schwächen in der Gesamtplanung auf. Das hauptsächliche Ziel des Projektes, nämlich die technischen Komponenten der Vulkanier, Andorianer, Tellariten und Menschen innerhalb eines Raumschiffs zum Funktionieren zu bringen, stößt auf erhebliche Hindernisse. Menschen und Vulkanier sind dabei für den Schiffsrumpf und Antriebssystem zuständig gewesen. Schildtechnik, Waffen und Versorgungssysteme sind von den Andorianern beigesteuert worden. Die Tellariten ihrerseits haben, neben vielen sekundären Systemen, die Sensor- und Kommunikationstechnik geliefert.

Allein die Übersetzung und Anpassung der Pläne auf ein gemeinsames Maß- und Einheitensystem, dauert fast ein halbes Jahr. Danach werden Simulationen und Feldstudien der einzelnen Komponenten aufgebaut und durchgeführt. Schnell zeigt sich, dass der Wille zur Zusammenarbeit nicht grenzenlos ist.

Die Schiffskonstruktion selbst, die zunächst nur eine einzige Primärhülle aufweist, erweist sich dabei schnell als zu klein um alle notwendigen Systeme und eine angepeilte Crewstärke von zunächst 180 Raumfahrern aufnehmen zu können. Aus diesem Grund wird der Schiffsentwurf schon bald signifikant vergrößert, als ursprünglich vorgesehen, und zudem um eine Sekundärhülle erweitert. Die Schildsysteme der Andorianer geben nur einem kompakten Schiffskörper Schutz, was die Form der Hülle maßgeblich beeinflusst. Energiesysteme und Sensoren müssen an die veränderten Massen und einen erhöhten Bedarf angepasst werden, was sich wiederum auf das Tragwerk und die Anordnung der Systeme innerhalb des Raumschiffs auswirkt.

Viele Monate lang gibt es heftige Diskussionen um die Konstruktion der Primarhülle. Die Vulkanier und Tellariten bevorzugen die Kugelform, da sie in der Natur die perfekteste und stabilste Form darstellt. Die Menschen hingegen bevorzugen ein größeres Diskussegment, ähnlich dem der NX-KLASSE, da sich in den Jahren zuvor erwiesen hat, dass ein schmales Frontprofil einen wesentlichen Vorteil in Gefechten darstellt und zudem die Anordnung von Transporter- und lateralen Sensorsystemen begünstigt.

Die Andorianer ihrerseits bestehen, wegen des Krieges, der seit dem Jahr 2156 zwischen den Menschen und Romulanern tobt, auf einen möglichst kompakten Rumpf, der dem Raumschiff unter Beschuss erlaubt, wesentlich besser und schneller manövrieren zu können, und eine kleinere Angriffsfläche von Oben und Unten bietet.

Trotz aller politischer und technischer Schwierigkeiten entsteht, nach knapp drei Jahren Entwicklungs- und Bauzeit, schließlich das erste Raumschiff der DAEDALUS-KLASSE - die USS DAEDALUS / NCC-129. Es folgen, aufgrund der Notwendigkeit diese Raumschiffe rasch im Krieg zum Einsatz zu bringen, bis Mitte 2159, die USS CAROLINA / NCC-160, die USS ESSEX / NCC-173 und die USS HORIZON / NCC-176, wobei es jedoch, wegen des überhasteten Zusammenbaus, bei der ESSEX zu eklatanten Mängeln kommt. Aus diesem Grund kommt die ESSEX während des Krieges nicht zum Einsatz. Die Modifikationen als Kriegsschiff bedingen eine Erhöhung der Besatzungstärke von 180 auf 229 Männer und Frauen.

Nach dem Ende des Krieges, wird im März des Jahres 2161 offiziell mit der Serienproduktion der DAEDALUS-KLASSE als Forschungsvariante begonnen, wobei die ESSEX, deren Systeme immer noch nachgebessert werden, zuerst umgerüstet wird. Weitere bereits auf Kiel liegende Raumschiffe dieser Klasse, die nicht mehr zum Kriegseinsatz kommen, werden bis September dieses Jahres in Dienst gestellt.

Während diese Raumschiffe der DAEDALUS-KLASSE sofort in den Dienst der Sternenflotte übernommen werden, werden bei der NCC-129, NCC-160 und der NCC-176 noch einige Taktische Systeme getestet. Für die Weiterentwicklung und Optimierung dieser Raumschiff-Klasse, falls der noch jungen Föderation ein erneuter Krieg drohen sollte.

Siehe auch

Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.